Fthang Birthday Mr. Lovecraft

Am 20. August 1890 wurde Howard Phillips Lovecraft geboren. Ein Mann der Zeit seines Lebens so ziemlich gar nichts mit Rollenspielen zu tun hatte.  Und trotzdem bis heute einen großen Einfluss auf das Hobby hat.  Da ist zum einen natürlich das recht berühmt Call of Cthulhu (CoC) Rollenspiel, von Chaosium, das in Deutschland bei Pegasus erschient und jüngst von seinem Autor/Designer Sandy Petersen auf RPGGeek „rezensiert“wurde.  Daneben gibt es mittlerweile auch mehrere andere RPGs, die sich direkt mit dem Lovecraftschen Mythos befassen, wie etwa das auf dem Gumshoe System basierende Trail of Cthulhu, Cthulhu d20 oder Shadow of Cthulhu für das True20 System. Dazu kommen noch eine Vielzahl an Spielen, die entweder direkt von Lovecrafts Werk , vom CoC RSP oder aber Lovecrafts teils enormen Einfluss auf die Popkultur mehr oder weniger stark beeinflusst sind. Klar trenne lässt sich das oft nicht, einmal weil es für den Außenstehenden recht schwer ist zu erkennen um welchen Einfluss es sich handelt,  aber auch weil es teilweise für den Rollenspielschaffenden selbst  nicht klar ist, woher der Einfluss genau kommen mag. So mancher RPG Designer ist halt Lovecraft -Fan, (ehemaliger) CoC-Spieler und kennt, ganz nerdy, haufenweise seine entprechenden Referenzen in der Popkultur. (Wer sich für den Einfluss Lovecrafts auf die Popkultur interessiert, dem sei, so er ihn noch nicht kennt, der  im Tagesspiegel erschienen Artikel, „H.P. Lovecraft Der Chronist des Ekels,“ von Moritz Honert ans Herz gelegt.)

Ich selbst stehe ja darauf. Also, natürlich nicht auf jedes RSP und jedes Szenario, das irgendwie  dazu gehört. Auch muss es nicht in jeder meiner Kampagnen oder Spielsessions drin sein,  das wäre ja alles völlig hirnrissig. Aber im Großen und Ganzen mag ich es. Sowohl das Spiel im Mythos selbst, als auch cthuhluide Einflüsse in Settings oder Einzelszenarien,  so es denn passt. Und dabei ist es gerade bei cthuhluiden Spielen, Szenarios oder Ideen zumindest für mich gar nicht so einfach mit dem Finger auf das zu zeigen, was mir daran gefällt oder was genau daran das Cthuhluide ist. Ja klar, Tentaklen, unförmige Massen und Wesen, Transformationen, verdrehte physikalische Gesetzte und Realitäten, Fatalismus, die Nichtigkeit des Menschen, all das und  mehr mach für mich cthuhluides Spiel aus. Und doch würde ich mich an einer klaren Umreißung des Begriff schwer tun. Was es teilweise schwer macht sich darüber zu verständigen und auszutauschen. Was aber, nebenbei gesagt, den Spaß daran, sich damit auseinander zu setzten  in meinen Augen nicht unbedingt schmälert.

Sei es wie es sei: Vielen Dank Mr. Lovecraft. You are Providence.

Sylandryl

PS: Ein Dank geht jeweils an Zornhau und Kazander, durch die ich auf die beiden oben gesetzten Links aufmerksam geworden bin.

PPS: Bei drivethrurpg und rpgnow läuft im Moment übrigens eine Aktion, bei der es auf ausgesuchte Produkte, welche mit Lovecraft und dem Mythos zu tun haben Rabatte gibt.

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