Es war einmal….

Tja ich melde mich nach fast zwei Jahren wieder zu Wort… Irgendwie hab‘ ich das Gefühl ich müsste mich dafür entschuldigen, aber um ehrlich zu sein, glaube ich wäre das irgendwo etwas albern. Ich denke wir wissen alle, dass es Zeiten gibt, in denen man einfach die Zeit nicht findet. Nun, ich nehme mir sie jetzt und löse eines der Versprechen ein, die ich vor gut zwei Jahren in den Neujahrsgruß schrieb.

Ich möchte mich heute mit einer Rezension einer Seite beschäftigen, über die ich etwas vor eben zwei Jahren „gestolpert“ bin.

Die Seite stellt die Präsenz im Netz der Künstlerin „Ennrael“ dar. Was sie da macht? Ich denke es ist richtig sie da zunächst selbst zu Wort kommen zu lassen:

Ennrael is a versatile artist who enjoys participating in projects or developing her own. Her favorite universes range from the fantasy genre to the sci-fi one, without forgetting the post-apocalyptic genre.

Was findet sich auf der Seite? Und warum diese „Rezension“. Vorweg zum Thema „Rezension“: Eigentlich geht es mir eher darum , die Seite hier vorzustellen. Ich glaube,  dass es „da draußen“, in den Weiten des Internets noch mehr Leute gibt, die sich dafür interessieren könnten und die Seite schlichtweg nicht kennen. Und deshalb setzte ich auch gleich zu Beginn einen Link zu Ennraels Seite damit sie auch jeder gleich findet und nachvollziehen kann, worüber ich hier schreibe. Der Link bezieht sich auf die englische Version der Seite. Es gibt aber auch eine Seite in französischer Sprache, die man findet sobald das entsprechnde Flaggen-Symbol in der rechten oberen Ecke angewählt wird.

Die Seite kommt rein äußerlich in einem schlichten, aber sehr schönen Design daher. Woher Ennrael das Symbol in der Kopfzeile hat weiß ich leider nicht, aber mir gefällts. Erinnert mich irgendwie an Planescape… Die acht Drop-Down-Menus in der Leiste direkt unterhalb der Überschrift, bringen den Nutzer zu den einzelnen Inhalten der Seite selbst. Tatsächlich wird man merken, dass die Künstlerin wohl seit einiger Zeit keine neuen Einträge vorgenommen hat (in entwa so wie ich hier in diesem Blog nicht…). Die für Rollenspieler interessanten Einträge verbergen sich unter der Kathegorie „Projects“. Die beiden Projekte, die unter dem Namen „Élode – Aeterna“ und „Élode – Oblivion“ laufen, sind Projekte der Künstlerin selbst und stellen nach meinem Verständnis die Ausarbeitung einer eigenen phantastischen Welt dar – als Interaktive Novelle und als Webcomic. Leider bin ich außer Stande genau zu verstehen wie die Welt selbst funktioniert, da die Informationen für mich nicht ausreichen um darüber mehr zu sagen. Ennrael scheint diesen beiden Projekten aber viel Aufmerksamkeit zu widmen und die eingestellten Zeichnungen und Designs sehen, nach meiner Ansicht, sehr viel versprechend aus. Vielleicht wird uns Ennrael in Zukunft mehr aus dieser Welt erzählen…. In jedem Fall habe ich, wenn ich diese Seiten aufrufe immer mal wieder Ideen für Numenera…

Das dritte Projekt, das unter „Netheril – Resurrection“ läuft, war eigentlich der Grund, der mich erst auf diese Seite aufmerksam gemacht hat. Hier finden sich ein Paar Informationen zu einer, soweit ich das verstehe, laufenden Kampagne. Die hier zu findenden Karten, sind überarbeitet Karten aus dem ursprünglichen AD&D – Setting der Vergessenen Reiche und wer schon immer mal das alte Nesseril erkunden wollte oder gar die Anauroch, bevor sie eine Wüste war, besiedeln wollte, der findet hier wichtige Helfer. In jedem Fall war ich, als ich die Karten fand, begeistert und schreib Ennrael sofort ob sie mir eine Kopie davon senden würde. Sie hat es getan und auch wegen meiner Anfrage sind diese Karten nun gut zugänglich. Hier an dieser Stelle noch mal vielen lieben Dank dafür.

Über das letzte Projekt gibt sich die Künstlerin recht enigmatisch und veröffentlicht nur einige Zeichnungen, die sehr sehenswert sind. Vielleicht werden wir bald erfahren, um was es sich dabei handelt.

Weiter für Rollenspieler von Interesse dürften die wenigen Kurzgeschichten die unter „Writings“ zu finden sind. Leider kann man zur Zeit (09.04.2017) nur zwei der vier Geschichten lesen. Ich überlasse es jedem selbst herauszufinden, worum es sich dabei genau handelt und merke daher lediglich an, dass ich sie gerne gelesen habe. „Cinaed“, die längere von beiden Geschichten hat mir dabei wohl am besten gefallen. Vielleicht deshalb, weil ich wieder viele verschieden Bilder im Kopf hatte, als ich sie las? (Numenera lässt mal wieder grüßen…). Ich kann nur empfehlen, sie zu lesen und sich einfach in Gedanken treiben und von der Geschichte selbst inspirieren zu lassen.

Die drei übrigen Sektionen „Roleplaying“, „Contact“ und „Links“ sind eigentlich selbsterklärend. Während die letzten beiden genau das sind, was man erwartet, nämlich eine Möglichkeit mit Enrael selbst Kontakt auf zu nehmen und eine Linksammlung von Seiten, die Sie selbst interessant findet, ist die erste Sektion noch unvollständig. Es soll wohl einmal eine Einführung in das Thema „Rollenspiel“ für Interessierte werden. Bisher ist aber nur erklärt, worum es sich bei dem Pathfinder-RPG-System handelt. Aber auch hier: Vielleicht wird die Künstlerin die Seite bald vervollständigen.

Zusammenfassend sei von meiner Seite folgendes gesagt: Die Seite ist allemal mehr als einen Blick wert! Auch wenn ich nicht verbergen möchte, dass mein Interesse besonders dem Nesseril-Projekt gilt, so haben mich die übrigen Beiträge in den letzten Monaten immer wieder auf neue Ideen gebracht. Genau das ist der Grund, warum ich beschlossen habe, dies hier niederzuschrieben. Ich denke, andere können von der geballten „Inspirationskraft“ die hier versammelt ist für ihre RPG-Runde profitieren. Ich möchte auch die Gelegenheit wahrnehmen, Ennrael dafür zu danken, dass Sie mir die Erlaubnis gab, über ihre Seite zu schreiben und würde euch bitten, sie jederzeit um Erlaubnis zu fragen, solltet ihr etwas, was ihrer Feder entstammt eins zu eins verwenden wollen.

Die letzten Zeilen mag ich verwenden, meiner Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass wir auch in Zukunft mehr von Ennrael hören oder vielmehr lesen werden. Ich jedenfalls bin sehr gespannt.

Allzeit klare Sicht und günstige Winde – Euer Fettbart.

 

 

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